- , Allein gegen die Nacht, Wieser 1997, Autobiografie, Biografie, Erzählung, Essay | Slowakisch → Deutsch
- , Verzwoffnung, Edition Thanhäuser, Lyrik | Tschechisch → Deutsch

Stephan-Immanuel Teichgräber
Stephan-Immanuel Teichgräber, Literaturwissenschaftler und Übersetzer, geboren 1961 in Magdeburg und aufgewachsen in der Altmark, 1979 Wechsel in den Westen nach Braunschweig, seit 1982 Studium der Slawistik /Russistik) und Soziologie in Wien, 1988 Studium (Slowakistik) in Bratislava, 1990 Studienabschluss (eine Arbeit über die Bedeutung der Folklore im Werk von Čingis Ajtmatov) und Doktoratsstudium, Auslandslektor in Trnava, České Budějovice und Prag, 1996 Dissertation (Die Dekonstruktion der sozialistischen Mythologie im Werk von Andrej Platonov, Peter Lang 1999), Gründung der Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur, von 2005 bis 2016 Lektor an der Komparatistik in Wien und von 2017 bis 2022 am Zentrum für Lehrerinnenbildung der Universität Wien. Zur Vorbereitung eines Moduls „Mitteleuropäische Literaturwissenschaft“ war er Lektor in Bratislava 2008/9 und in Pécs 2009/10. Er bemüht sich ein Netzwerk für Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft und Philosophie in Mitteleuropa aufzubauen und damit eine neue Synthes dieser Wissenschaften zu realisieren. Im SS 2012 führte er mit dem Institut für Weltliteratur der Slowakischen Akademie der Wissenschaften eine Ringvorlesung durch, die 2016 publiziert wurde (hrsg. Sandra Vlasta/ Róbert Gáfrik/ Stephan-Immanuel Teichgräber: Kultur im Transfer. Komparatistik in der Slowakei, Peter Lang. 2019 organisierte er eine Konferenz über den aktuellen Stand der Literaturwissenschaft in Zentraleuropa, die Beiträge wurden in einem Sammelband (Achim Hölter/ Stephan-Immanuel Teichgräber/ Paul Ferstl: Begegnungen zentraleuropäischer Literaturwissenschaft, Weidler Berlin 2021) publiziert. Seit 2007 organisiert er gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur das Festival „Literarischer Lenz in Centrope“, wobei die Texte aus slawischen Sprachen von ihm übersetzt werden. Die wichtigste Übersetzung in Buchform ist Dominik Tatarka, Allein gegen die Nacht. Wieser Klagenfurt/ Celovec 1997.