Nachschau: Verleihung der Übersetzer·innenpreise der Stadt Wien 2024 und 2025

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Am 15. April 2026 hat Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler die Übersetzer·innenpreise der Stadt Wien 2024 und 2025 im Literaturhaus Wien verliehen.

Mit dem Übersetzer·innenpreis 2024 zum Thema „Utopien, Dystopien” wurde Christine Hermann  ausgezeichnet.  Sie hat die Jury mit ihrer Übersetzung „Zungenkatze” von Peter Verhelst aus dem Niederländischen überzeugt.

Christine Hermann studierte Übersetzen (Französisch, Spanisch) und Nederlandistik und unterrichtete am Institut für Nederlandistik der Universität Wien. Sie ist als Literaturwissenschaftlerin tätig und übersetzt v.a. wissenschaftliche Texte aus dem Niederländischen. Im Jahr 2002 wurde sie schon einmal mit dem Übersetzer·innenpreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

Den Übersetzer·innenpreis 2025 zum Thema „Migration in der erzählenden Literatur” erhält Isabella Kieres für ihre Übersetzung eines Auszugs aus dem Roman „Passierschein” der französischen Autorin Juliette Mézenc.

Isabella Kieres wurde 2001 in Wien geboren, ihre Eltern stammen aus Polen. Ihre Leidenschaft für Französisch entdeckte sie in der Schule, die Freude am Literaturübersetzen während ihres Bachelors in Transkultureller Kommunikation (Deutsch, Französisch, Polnisch). Sie studiert zurzeit Sprachwissenschaft (BA) und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (MA) an der Universität Wien.

 

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