Das diesjährige Übersetzer·innenseminar widmet sich einer ganzen Reihe von Aspekten, die von Übersetzer·innen besonderes Fingerspitzengefühl und übersetzerische sowie sprachliche Expertise in der Zielsprache verlangen.
Beschäftigen wollen wir uns mit unterschiedlichen Diskriminierungen in der Sprache, sei es Rassismus, Sexismus, Homophobie & Transphobie oder auch bisweilen unbewusst (oder unterbewusst) unkorrekter Sprache (wie etwa “überlieferte” idiomatische Wendungen), die Personen ausgrenzen. Es soll ums Gendern genauso gehen wie um queeres Übersetzen, Vermeidung (oder eben Nichtvermeidung) von unbewussten (oder bewussten) ethnischen Zuschreibungen, Political Correctness, Ableismen, etc.
Vor allem wird uns die Frage umtreiben: Was lässt sich in der Literatur, vor allem in der Belletristik, umsetzen und wie?
Programm: 41. Österreichisches Übersetzer·innenseminar 2026
Anmeldung bitte bis 18. März an c.zecher@literaturhaus.at
Anmeldeformular 41. Österreichisches Übersetzer·innenseminar 2026
Zwei Nachwuchsstipendien für Studierende werden ausgeschrieben, aus Spenden von Mitgliedern finanziert, denen die Förderung des Nachwuchses ein Anliegen ist. Sie decken die Kosten für die Teilnahme am Seminar (Teilnahmegebühr, Bus Wien-Ysper-Wien, Nächtigung und Verpflegung – Getränke und allfällige weitere Reisekosten sind selbst zu bezahlen).
Ausschreibung Nachwuchsstipendium 2026
Bücherbörse beim Übersetzer·innenseminar: Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Belegexemplar- und-Dubletten-Tauschbörse geben. Bringt eure Bücher mit und tauscht sie gegen Übersetzungen eurer Kolleg·innen ein.
