In Aleš Štegers Essay-Band Ohr sein. Für eine Welt der Aufmerksamkeit, der in der deutschen Übersetzung von Matthias Göritz im Residenz-Verlag erschienen ist, geht es um Lyrik als die Verbindung von Wort und Laut, um das Sprechen und Hören von Dichtung und die Musikalität von Literatur. Aleš Šteger und Marjeta Wakounig werden Lyrik und ihre Übersetzung unter diesem Aspekt umkreisen und dem Publikum Gedichte über den Hörsinn nahebringen. In Klang übersetzt wird der Abend von dem Akkordeonisten Jure Tori, der zusammen mit Aleš Šteger ein begleitendes musikalisches Programm entwickelt hat.
Aleš Šteger, geboren 1973, ist einer der bekanntesten slowenischen Autoren seiner Generation. Er schreibt neben Lyrik, Romanen und Essays auch Libretti. Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Er übersetzt selbst aus dem Spanischen und aus dem Deutschen, u.a. Lyrik von Ingeborg Bachmann, Gottfried Benn und Michael Donhauser.
Jure Tori ist Akkordeonist und Komponist aus Slowenien. Stilistisch ist er in vielen Regionen beheimatet, zwischen traditioneller slowenischer Musik, Weltmusik und Jazz.
Marjeta (Metka) Wakounig übersetzt slowenische Prosa, Lyrik und Kinderliteratur ins Deutsche und veröffentlicht gelegentlich auch eigene Texte. Sie wuchs als Kärntner Slowenin auf.
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Eine TRADUKI-Veranstaltungen des Forum Literaturübersetzen Österreich in Kooperation mit dem Robert-Musil-Institut in Klagenfurt.
