Das diesjährige Übersetzer·innenseminar widmete sich einer ganzen Reihe von Aspekten, die von Übersetzer·innen besonderes Fingerspitzengefühl und übersetzerische sowie sprachliche Expertise in der Zielsprache verlangen.
Wir beschäftigten wir uns mit unterschiedlichen Diskriminierungen in der Sprache – Rassismus, Sexismus, Homophobie & Transphobie, unbewusst unkorrekte Sprache (wie etwa “überlieferte” idiomatische Wendungen) – die Personen ausgrenzen. Die Vorträge sowie die Diskussionen in den Workshops drehten sich um queeres Übersetzen, Vermeidung (oder eben Nichtvermeidung) von unbewussten (oder bewussten) ethnischen Zuschreibungen, Political Correctness, Ableismen, etc.
und um die Frage, was sich in der Literatur, vor allem in der Belletristik, umsetzen lässt.

Die Vorträge zum Nachlesen
Mathias Althaler: Einführung ins 41. Österreichisches Übersetzer·innenseminar
Jana Lissek: Literarische Übersetzung zwischen interkulturellem Austausch und geopolitischen Machtverhältnissen
Maynat Kurbanova: Der Ton trägt mit: Rassismus in der Mündlichkeit
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dan*ela beuren: Ge_stern
Der Text entstand im Workhsop “Gendersensibles Schreib- und Übersetzungstraining”.
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Zwei Nachwuchsstipendien für Studierende gingen in diesem Jahr an
Gerrit Stoxreiter für die Übersetzung eines Textausschnittes aus dem Schwedischen
und
Marie Kolb für die Übersetzung eines Textausschnittes aus dem Italienischen.
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Ein Blick in die Zukunft:
42. Österreichisches Übersetzer·innenseminar in Ysper
23. – 25. April 2027
Thema: Dialekte und Sprachvarietäten
43. Österreichisches Übersetzer·innenseminar in Ysper
5. – 7. Mai 2028
Wir danken für die Betreuung im
Landhotel Yspertal