Verleihung der Österreichischen Staatspreise für literarische Übersetzung 2025

an Brigitte Hilzensauer und Relja Dražić

Antonia Rahofer, Brigitte Hilzensauer, Relja Dražić, Sabine Scholl, Jacqueline Csuss – © BMWKMS/HBF/Daniel Trippolt

 

Der Österreichische Staatspreis für literarische Übersetzung ist hierzulande die höchste Auszeichnung für Literaturübersetzer·innen und wird für die Übersetzung literarischer Werke ins Deutsche bzw. für die Übersetzung österreichischer Literatur in eine Fremdsprache verliehen.

Die Staatspreise 2025 gingen an Brigitte Hilzensauer für ihre Übersetzungen englischsprachiger Literatur ins Deutsche und Relja Dražić für die Übersetzung österreichischer Literatur ins Serbische.

Brigitte Hilzensauer studierte Germanistik und Geschichte in Wien, war viele Jahre als Lektorin des Zsolnay-Verlags tätig und arbeitet seit 2013 als Literaturübersetzerin. Aus ihrer Feder stammen Übersetzungen aus dem Englischen wie Edmund de Waals „Der Hase mit den Bernsteinaugen”, Werke Timothy Snyder oder Kapka Kassabova.

Der Staatspreis für literarische Übersetzung in eine Fremdsprache ging an den serbischen Verleger und Übersetzer Relja Dražić. Seit 1982 ist er als Literaturübersetzer tätig, mit Fokus auf österreichischer Literatur. Zu seinem Repertoire zählen Autor·innen wie Ingeborg Bachmann, Joseph Roth, Heimito von Doderer sowie zeitgenössische Werke von Peter Handke, Ljuba Arnautović oder Norbert Gstrein.

Nachlese:

Einleitende Worte Antonia Rahofer in Vertretung von Theresia Niedermüller, Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport

Festrede Sabine Scholl: Ding mit Federn

Vorstellung der Preisträger·innen durch Jacqueline Csuss

Reden anlässlich der Verleihung des Österreichischen Staatspreises
Brigitte Hilzensauer & Relja Dražić

 

Fotos: BMWKMS/HBF/Daniel Trippolt

Musikalische Begleitung Jelena Popržan & Flora Geißelbrecht

 

 

Veranstaltet vom Forum Literaturübersetzen Österreich in Kooperation mit dem Literaturhaus Wien

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